Als Wikinger mit der Ente durch Dublin.

5. November 2013 | Von | Kategorie: Dublin, Städtereisen

Dublin Stadtrundfahrt mit Viking Splash Tours.

Bei fast jeder Städtereise steht bei uns eine Stadtrundfahrt auf dem Programm, stellt diese doch einen bequemen Weg dar sich einen ersten Eindruck und Überblick zu verschaffen. Daneben gibt es meist noch einiges an Infos zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten. Oft sind es dann die sogenannten „hop on hop off“ Busse, die unseren Gefallen finden.

Während meines Aufenthalts in Dublin, anlässlich der TBEX Konferenz 2013, wollte ich natürlich auch etwas von der Stadt sehen. Was lag da näher als sich, wie gewohnt, nach einer Stadtrundfahrt umzusehen. Da gibt es zunächst einmal die bekannten „hop on hop off“ Busse, dann geführte Fußtouren, sogar von der Kutsche aus kann man Dublin kennen lernen.

Was ich dann aber im Angebot des TBEX Rahmenprogramms fand, war für mich völlig neu und erregte meine Aufmerksamkeit: Eine Stadtrundfahrt mit der Ente, zu Land und zu Wasser. Und damit nicht genug, aus der Sicht eines Wikingers würde man die Stadt erleben.

Da musste ich nicht mehr lange überlegen für welche Variante ich mich entscheide. Um jetzt keinen Tierfreund in Aufregung zu versetzen, alle Enten in den Teichen des St. Stephen`s Green schwimmen nach wie vor dort, und niemand hat ihnen auch nur eine Feder gekrümmt.
Bei der besagten Ente handelt es sich um das Amphibienfahrzeug D.U.K.W (auch Duck genannt) aus dem zweiten Weltkrieg. Dieser schwimmfähige Lastwagen kann 25 Leute transportieren und erreicht zu Land etwa 70 km/h und im Wasser etwa 6 Knoten.

Dublin, Viking Splash Tours
Die Ente, alias Duck, alias D.U.K.W

Meine Stadtrundfahrt mit Viking Splash Tours begann damit, dass ich einen Wikingerhelm verpasst bekam und mir ein wilder Gesell im Wikinger Kostüm erklärte, dass ich ab sofort ein Wikinger bin und nichts mehr hasse als die Kelten, die sich in Dublin bewegen. Kelten erkennt man daran, fuhr er fort, dass sie in „hop on hop off“ Bussen sitzen, mit Fotoapparaten bewaffnet vor den Dubliner Sehenswürdigkeiten stehen oder Kaffee trinken. Diese seien dann zumindest fürchterlich zu erschrecken. Es folgte eine Generalprobe des furchterregenden Wikingergebrülls „Rrrrrrrrrrrrrrooooooooaaaaaaaarggghhh“ und schon ging es los zu einer der lustigsten Stadtrundfahren, an denen ich je teilgenommen habe. Fand ich zu Anfang das Wikingergebrüll noch etwas peinlich, kann ich nicht verleugnen, mit zunehmender Dauer, dabei doch Spaß gehabt zu haben.

Dublin, Viking Splash Tours
Ein ganzer schwimmender LKW voll schrecklicher Wikinger.

Kompetent und mit viel Witz vermittelte der Tourguide wissenswertes zur Geschichte Dublins und zu den Highlights der Tour. Zu St. Stephen’s Green, St. Patrick’s Christchurch Cathedral, dem Trinity College, dem Regierungsgebäude und dem gregorianischen Dublin. Bei den Docklands wird der LKW zum Boot und es geht ins Wasser zur Rundfahrt auf dem Grand Canal.
Ein Riesenspaß, auf den man als Dublin Besucher nicht verzichten sollte.
 
 
Die Tour mit Viking Splashtours gehörte zum Rahmenprogramm der TBEX Konferenz in Dublin.
 
 

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Über den Author

Udo Udo Weisner (†19.02.2015) - Reiseblogger / Travelblogger
Zusammen mit meiner Frau Sonja bereise ich die Welt. Wir kennen und lieben die ganze Palette des Reisens von Pauschal bis individual und von Abenteuer bis teuer. Auf unserem Reiseblog / Travel Blog (http://www.jo-igele.de) veröffentlichen wir unser persönliches Reisetagebuch und lassen unsere Leser an unseren Reisen teilhaben.

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3 Kommentare auf "Als Wikinger mit der Ente durch Dublin."

  1. Sven sagt:

    Viking Splashtours… Hat mich gerade zum schmunzeln gebracht 🙂 Schöne Idee! Hört sich nach viel Spaß an. Dublin mal anders erleben! Wie zu der Wikingerzeit!

  2. Jens sagt:

    Hallo, ein sehr gelungener Reiseblog ist das hier. Vielfältige und verschiedene Reisegebiete untermalt mit schönen Bildern. Gefällt mir sehr gut. Eine Dublin Städtereise, wie hier beschrieben, würde mir auch einmal gefallen. Ich hoffe, das ich das sehr bald auch verwirklichen kann. Viele Grüße, Jens.

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