Ein kleiner Klick, der jeden Blogger freut.

29. August 2014 | Von | Kategorie: Sonstiges, Tipps & Sonstiges

Was für den Künstler der Applaus, das ist für den Blogger das Like.

Es ist nur ein kleiner Klick für dich, aber eine große Wertschätzung für den Blogger.

Auf den realen Bühnen der Welt ist es bekannt: „Applaus ist der schönste Lohn“. Sicher, kein Bühnenkünstler, kein Musiker, kein Schauspieler kann vom Applaus alleine leben. Aber der Applaus ist Wertschätzung der Arbeit des Künstlers, ist Anerkennung und Motivation zugleich. Alle Anstrengungen sind vergessen, wenn der Künstler im Applaus baden kann. Applaus ist Balsam für seine Seele.
Die Zuschauer wissen das und verwöhnen die Künstler mit Beifall. Ist die Vorstellung besonders gut, gibt es gar „Standing Ovations“.

Auch im Internet gibt es so etwas wie Applaus. Geklatscht wird dabei virtuell durch einen Klick auf den Like-Button (gefällt mir). Ein Teilen des Beitrags (share) kommt „Standing Ovations“ gleich.
Allein die Internetnutzer gehen meist nicht so verschwenderisch mit ihrem Applaus um wie die Zuschauer im Reallife und der erhoffte Klick auf den Like-Button bleibt oft aus.
Die Internetgemeinde ist klickmüde geworden. Selbst viele Bloggerkollegen gehen äußerst sparsam mit ihren Klicks um.

Like
Applaus, Applaus, Daumen hoch wenn dir ein Beitrag gefällt.

Im Folgenden ein kurzer Ausschnitt aus einem Gespräch mit einem Bekannten:
„Super dein Beitrag über Valencia letzte Woche“, sagte er, „ich überlege ob ich am langen Wochenende in 14 Tagen runter düse. Dein Beitrag macht da richtig Bock drauf.“
„Und? Hast du auf gefällt mir geklickt“, frage ich. Seine Antwort: “Nö, wieso? Das mache ich nie.“

Kommt das dem einen oder anderen Bloggerkollegen vielleicht bekannt vor? Oder erkennt sich einer der Blogleser wieder?

Auch ich als Blogger sehne mich nach Applaus, nach einem Klick auf den Like-Button, einem Teilen meines Beitrages oder einem Kommentar zu meinem Beitrag. Es zeigt mir, dass mein Beitrag gelesen wurde und gefallen hat. Es ist für mich Bestätigung, Anerkennung, Motivation und Entschädigung für die viele Zeit die ich in meinen Blog investiere. So wie mir geht es sicher auch vielen meiner Bloggerkollegen. Nicht alle verdienen Geld mit ihren Blogs, für sie ist der Applaus besonders wichtig.

Es gibt noch einen kleinen Unterschied zwischen meinem Blog und einem Konzertsaal auf den ich hinweisen möchte. Während du im Konzertsaal und im Theater Eintritt zahlen musst um applaudieren zu können, kostet dich mein Blog keinen Eintritt. Umso mehr freue ich mich über deinen Applaus.

Gerne darfst du mir hier auf meinem Blog direkt bei den Beiträgen Applaus spenden (liken, teilen, kommentieren). Ich freue mich aber auch über Likes auf Facebook und Retweets bei Twitter.
Und wer gerne Fan meiner Facebookseite werden möchte, kann das hier tun: https://www.facebook.com/joigele

Wie siehst du das? Klickst du auf „gefällt mir“ wenn dir ein Blogbeitrag gefällt oder gibt es für dich Gründe nicht zu klicken? Welche Erfahrungen machen die Bloggerkollegen? Klatschen eure Leser oder sind es eher die stillen Genießer?

Dieser Beitrag darf übrigens gerne geliked, geteilt oder auch entführt werden, dann aber bitte mit einem kleinen Hinweis auf www.jo-igele.de .

 
 

Jo Igele Reiseblog – Reiseberichte und Reisetipps

 

Über den Author

Udo Udo Weisner (†19.02.2015) - Reiseblogger / Travelblogger
Zusammen mit meiner Frau Sonja bereise ich die Welt. Wir kennen und lieben die ganze Palette des Reisens von Pauschal bis individual und von Abenteuer bis teuer. Auf unserem Reiseblog / Travel Blog (http://www.jo-igele.de) veröffentlichen wir unser persönliches Reisetagebuch und lassen unsere Leser an unseren Reisen teilhaben.

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28 Kommentare auf "Ein kleiner Klick, der jeden Blogger freut."

  1. Hallo Udo!
    Toller Artikel, der mir aus dem Herzen spricht! Aber: ehrlich: Kann man deine Beiträge nur mit dem Facebook-Button liken? Ich finde es auch ein wenig aufdringlich, wenn der Button sowohl am Anfang als auch am Ende auftaucht. Und dann noch dieses nervige Facebook-Popup! Also, wenn der Artikel nicht so supergut wäre, hätte ich mich schnell genervt abgewandt. Ich weiß auch, dass in meinem nicht so internetaffinen Freundeskreis meine Vorliebe für Social Media auf Skepsis stößt. Manchmal fühle ich mich geradezu dazu gedrängt, meine Begeisterung fürs Bloggen verteidigen zu müssen. Ach, ich habe meine treue Leserschaft, von denen einige meine Artikel liken, vielleicht noch kommentieren oder auch noch Emails schreiben. Die Mehrheit bekomme ich kaum zu sehen. Aber da hilft mir die Statistik, die mich mit kontinuierlich steigenden Besucherzahlen belohnt. 😉 LG Ulrike

  2. Mel sagt:

    Auch ich muss sagen, dass ich selten den „like-button“ klicke. Dafür kommentiere ich gerne Beiträge wo ich etwas zu schreiben kann.
    Für mich zählt nicht unbedingt wie viele meine Beiträge liken, sondern viel mehr freue ich mich über Kommentare oder Feedback per Email. Das ist für mich viel mehr wert als ein einfacher „like-button“ da ich dann weiß, dass die Leute sich mit meinem Artikel befasst haben.

    lg
    Mel

    • Udo sagt:

      Aber sicher Mel, ein Kommentar ist natürlich ein Like hoch 3 und, da er sehr viel mehr Aufwand macht als ein Klick auf einen Like Button, noch seltener.
      Dankeschööön und Grüße vom Bodensee
      Udo

  3. I have read your blog & it was really informative & helpful for us. thanks.

  4. Tja, so ist das mit dem Feedback. Nicht jeder, der vergisst „Gefällt mir“ zu klicken, hat Missfallen an dem Beitrag gefunden.
    Vielleicht hat er, als er/sie am Ende eines schönen Beitrages war, nur keinen Knopf zum Klicken gefunden! Wer geht denn nochmals an den Anfang eines mehrseitigen Reiseberichtes, um dort dann – falls er sich überhaupt daran erinnert – das blaue „Teilen“ oder „Gefällt mir“ zu klicken.
    Möglicherweise ist es gar nicht mal so dumm, diese Buttons am Ende des Beitrages unterzubringen.

    • Udo sagt:

      Da magst du recht haben. Viele haben ihre Buttons auch am Ende des Berichts und manche sogar am Anfang und am Ende.
      Allerdings tritt das selbe Phänomen auch bei Facebook-Posts auf und da sind die Buttons ja immer im Blickfeld.
      Grüße vom Bodensee
      Udo

  5. Jürgen sagt:

    Klasse, ein wahres Wort. Auch ich muss beschämt gestehen, das ich viel zu wenig like. Dein Beitrag hat mich wach gerüttel. Habe auch gleich geliket und geplusst 🙂 und werde das auch weiterhin tun, wenn mir ein Beitrag gefällt.

  6. Eva-Maria sagt:

    Hallo Udo,

    du sprichst mir aus der Seele! Mein Blog hat zwar viele Seitenaufrufe, aber sehr wenig Komentare usw.
    Vielen Dank für deinen schönen Text!

    • Udo sagt:

      Danke für deinen Kommentar Eva-Maria. Wie es aussieht, scheint das Thema doch ziemlich viele Blogger zu tangieren.
      Grüße vom Bodensee
      Udo

  7. Björklunda sagt:

    Toller Artikel – und so wahr.

    Leider muss ich hierbei auch zugeben, dass FB mit seinen LIKES immer sehr stiefmütterlich von mir behandelt wurde – ich zwitschere lieber. Doch durch deinen Artikel wachgerüttelt, werde ich mehr um mein „Stiefkind“ kümmern und damit fange ich gleich an…

    Viele Grüße aus Schweden

    Heike

  8. Christina sagt:

    Lieber Udo,

    Applaus, Applaus für diesen Artikel. Schöner Vergleich auch mit den „Standing Ovations“. Mir ging es nach meinem letzten kritischen Kommentar und dem Artikel dazu auf meinem Blog nicht anders. Ich ging danach mit Freunden aufs Weinfest und plötzlich sagte eine Freundin, dass sie den Artikel gut fand und sie sich nicht an meiner „Werbung“ stört. Ich fragte: „Du liest meinen Blog?“ – „Ja, natürlich! Gefällt mir sehr gut!“ Und ich freute mich so sehr, dass sie am Ende des Gesprächs sagte: „Stimmt eigentlich. Ich werde jetzt öfter mal auf „Like“ klicken.“ Über höhere Klickraten freut man sich natürlich, auch über eine gesponsorte Reise oder einen verkauften Link. Aber das was gut tut, sind die Likes, Shares oder Kommentare. Absolut ins Schwarze getroffen, Udo!

    Liebe Grüße, Christina

    • Udo sagt:

      Danke, danke Christina. Du hast natürlich recht.
      Viel Interaktion auf dem Blog ist auch in Hinsicht auf Kooperationen zumindest kein Nachteil.

      Viele liebe Grüße vom Bodensee
      Udo

  9. Ariane sagt:

    Hallo Udo
    dein Blog Beitrag gefällt mir sehr gut. Ich habe ihn auf meiner Facebook Seite geteilt…

    Liebe Grüße aus Stuttgart
    Ariane

  10. Hallo lieber Udo,

    ach ja… Du schreibst hier dem ein oder anderen direkt aus der Seele!
    Vielen Dank für Deinen Beitrag, denn ohne ihn, wäre ich vielleicht, nie auf Deinen Blog gestoßen!

    In dieser Zeit scheint es nicht mehr Wichtig einem seine Wertschätzung auszusprechen oder einfach mal einen Knopf zu drücken und somit zu signalisieren: Hey! Du wirst gelesen!
    Im Großen und Ganzen macht einen das tatsächlich zufriedener. Mich als Leser und auch als Blogger, zu erfahren, ich bin nicht allein.
    Denn für mich ist der „Klick“ nicht nur ein Signal, dass es derjenige gelesen hat, sondern ich persönlich drücke diesen „Like-Button“ um auch dem Schreiber, Danke, zu sagen. Denn es gibt so viele wundervolle Beiträge, bei denen ich nicht immer die Zeit finde alles ausführlich zu dokumentieren.
    Daher freue ich mich, dass es die Möglichkeit, des like-Buttons gibt!

    Herzliche Grüße, vom Steinhuder Meer. 😉

  11. Hallo Udo,
    ich sehe das ganz genauso wie du. Ich finde es immer sehr schade, wenn man sich mit seinen Berichten viel Mühe gibt und das Ganze dann kommentarlos gelesen wird. Mein Blog ist noch recht neu und ich gebe mir sehr viel Mühe damit. Diese Woche bekam ich endlich mal die ersten Kommentare und hab mich wahnsinnig darüber gefreut. Das Gleiche gilt auch für meine Facebook Seite. Ich denke ein kurzer Klick auf gefällt mir tut keinem weh und geht ganz schnell. Deswegen bekommst du von mir ein Daumen hoch und ich habe auch deiner Facebook Seite gleich mal mein Däumchen da gelassen.
    Liebe Grüße Belinda

  12. Daniel sagt:

    Wie wahr, wie wahr, mein lieber Udo!
    Ich glaube mit Facebook und Co. haben wir uns eine Gesellschaft der virtuellen Spanner gezüchtet, zumindest kommt mir das bei vielen Nutzern der sozialen Netzwerke so vor. 😉
    Wissen tun sie immer alles, wenn Du sie irgendwann mal wieder im richtigen Leben triffst, aber online sind sie unsichtbar… schade darum! 🙁
    Ich wünsch Dir weiterhin viele Likes und Comments und freu mich im Gegenzug natürlich auch darüber…

    • Udo sagt:

      Hallo Daniel,
      das geht uns wohl allen so, dass wir viele unsichtbare Leser haben. Deshalb auch der Beitrag. Ich wollte das einfach mal offen aussprechen.
      Vielleicht ist es ja zumindest teilweise auch so, dass man sich einfach bisher keine Gedanken zu dem Thema gemacht hat und sich nicht bewußt ist, wie wichtig diese Klicks für uns Blogger sind.
      Mögen die Likes zukünftig mit uns sein.
      Grüße
      Udo

      • Daniel sagt:

        Hallo nochmal Udo,
        da hast Du wohl Recht, die meisten normalen Internetnutzer kennen den Wert eines LIKES nicht.
        Andere Reiseblogger widerum wollen es nur ungern zugeben, wenn ihnen ein Beitrag der vermeintlichen „Konkurrenz“ gefällt. Es könnte dem anderen ja einen Wettbewerbsvorteil verschaffen. *kopfschüttel*
        Andererseits ist es bei der wahren Flut an Beiträgen von manchen hyperaktiven Reisebloggern (und anderen Facebook-Profilneurotikern) auch schwer alles gut zu finden. 😉
        .oO(Keine Angst, ich meine jetzt definitv nicht Dich!)
        Viele legen es auch als Geltunssucht, Angeberei oder gar pures „neidisch machen“ aus und liken deshalb vielleicht nicht. Die Gründe sind mannigfaltig… aber wir machen weiter, gell? 😉 Bloß nicht entmutigen lassen.
        Liebe Grüße, auch an Sonja und Jo,
        Daniel

  13. Das kommt mir sehr bekannt vor! Manchmal habe ich überrascht festgestellt, dass Leute seit Jahren mein Blog lesen, aber nur, weil sie mich per Mail oder am Telefon nach weiteren Tipps gefragt haben.

    Allgemein habe ich den Eindruck, dass meine Facebook-Freunde aus anderen Ländern, speziell den USA , „like“-freudiger und aktiver sind als die deutschen. Sogar welche, die gar kein Deutsch können, schreiben Kommentare zu meinen deutschsprachigen Blog-Beiträgen – entweder loben sie die Fotos oder auch die Tipps, nach einer Übersetzung durch GoogleTranslate (für Tipps & Adressen reicht das ja).

    Vielleicht ist es eine kulturelle Besonderheit, dass Deutsche sich nicht immer trauen, „like“ zu drücken? Vielleicht scheuen sie sich, die Timeline ihrer FB-Freunde zu sehr zu „überfrachten“, wenn sie zu oft kommentieren? Angst, etwas „uncooles“ zu mögen, spielt manchmal vielleicht auch eine Rolle.

    Ich selbst bin vorsichtig bei Beiträgen mit ekligen Bildern (z.B. gegen Tierversuche), die möchte ich meinen FB-Freunden nicht zumuten und verzichte daher aufs Teilen oder Kommentieren, auch wenn ich die Sache eigentlich unterstützen möchte.

    Auf jeden Fall stimme ich Dir zu: Jeder Blogger freut sich über „likes“ und wir sollten alle etwas großzügiger damit umgehen 🙂

  14. Tanja sagt:

    Oh ja, wahre Worte … ich bin so oft traurig, wenn so gar keiner liked und kommentiert und so voller Begeisterung, wenn Feedback kommt. Früher war ich auch nur ein passiv Leser, seid ich selber schreibe, bin ich viel aktiver, bei meinem, aber auch bei anderen Themen. Schön, dass du das Gefühl mit deinen Worten beschrieben hast. Ein hoch auf viele Likes und Kommentare!

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