Ein Schiff auf dem Acker und 30 Grad im Februar…verquere Welt!?…

28. Februar 2016 | Von | Kategorie: Allgemein, Deutschland, Gesundheit und Wellness, Neu, Wochenendtrips

…Zugegeben im ersten Moment hört sich das ganz schön verrückt an. Kennt man aber die Geschichte dazu, relativiert sich der „Grad an Verquertheit“ ganz rasch.

Also beginnen wir einmal ganz von vorne:

Als 1983 bei Ölbohrungen in Erding kein Öl, sondern warmes Wasser hervorsprudelte, gab es einen Mann mit einer Vision. Im Kopf von Architekt Josef Wund entstand die Idee einer Therme, die sich im Laufe der Jahre tatsächlich zur größten Therme der Welt entwickelte – der Therme Erding.

1999 wurde mit der Eröffnung der exotischen Therme mit VitalOase der Grundstein gelegt. Nach und nach entwickelte sich diese Ursprungsidee durch weitere Anbauten, wie der Vital Therme & Saunen oder dem GALAXY Erding mit 26 spaßigen Rutschen, zu einer einmaligen Umgebung für Spaß und Erholung in, mit und um das Wasser.

20160221_084452 (2)VitalOase

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Sole- Grotte mit Himalaya- Salz und Solebrunnen

IMGP7904 (2)Galaxy Erding

IMGP7976 (2)VitalTherme

Aber was wäre ein Visionär ohne weitere Visionen!? So entstand in Herrn Wunds Kopf, bei einer Besichtigung der original HMS Victory im Urlaub, die Idee eines Nachbaus auf dem Acker in Erding. Das Hotel Victory Therme Erding liegt seit dem Soft Opening am 21.Oktober 2014 in einer tropischen Version Venedigs vor Anker, und hält so einiges für ihre Gäste bereit.

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Hotel VICTORY Therme Erding

IMGP7823 (2)venezianischer Palazzo

Ich durfte in einer der optisch wirklich sehr ansprechenden Yachtkabinen einchecken, die 26 qm für Geschäftsreisende und Paare bereit hält. Als Mutter eines 3-jährigen Sohnes, die gefühlte 80 % ihrer Zeit damit verbringt Fingerabdrücke an Spiegeln und Fensterscheiben zu ignorieren, fragte ich mich sofort wieviel Zeit die Putzfrauen wohl brauchen dieses Hochglanzzimmer Fingerabdruckfrei zu halten!? Ich entdeckte tatsächlich keinen einzigen…vielleicht hätte ich mal den ein oder anderen Putztipp erfragen sollen.

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Yacht- Kabine 

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Auch für Familien mit Kindern und Paaren mit dem ganz besonders romantischen Anspruch hält die VICTORY etwas Passendes bereit.

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Panorama Aussenkabine

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Serenissima im Palazzo

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Kapitäns- Kabine

Kulinarisch können sich die Gäste (übrigens auch ohne Thermenbesuch) in 2 Restaurants verwöhnen lassen. Das Hafen Restaurant bietet ein reichhaltiges Buffet, gemütliche Sitzecken in Form von Booten und freundlichen Service.

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Sitzecke im Hafen Restaurant

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Vorspeisenbuffet

Im Restaurant Empire durfte ich eine wahre Gaumenfreude erleben. In stilvollem Ambiente und mit hervorragenden Wein, genoss ich ein Menü der Extraklasse.

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Ein Teil des hervorragenden Menüs

Den Samstag verbrachte ich in der Therme. Was soll ich sagen, über fehlende Gäste, muss sich die Therme Erding wahrlich keine Gedanken machen, es war ganz schön was los – für mich sogar etwas zu viel. Aber wer suchet, der findet. Ich machte einen Streifzug durch den textilfreien Bereich, genoss einen Saunagang nach dem anderen und erfreute mich an der Ruhe in diesem Bereich der Therme. Bei 25 Saunavarianten von Dampfbad, über Warmluftraum, bis zur klassischen Kelosauna, findet hier bestimmt jeder sein persönliches Wohlfühlerlebnis. Wer sich nun wundert, dass ich davon schreibe wie viel los war, man aber menschenleere Bilder sieht, der sollte wissen, dass fotografieren in der kompletten Therme nicht erlaubt ist. Aber unsere Reisegruppe durfte einen Rundgang zum Knipsen machen, bevor die Therme ihre Tore für Gäste öffnete.

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Vitalbad

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Palazzo Veneziano

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Citrussauna

Apropos Wohlfühlerlebnis… nach einer fantastischen Rückenmassage, gönnte ich mir eine der Gesichtsmasken, die in der Therme kostenlos ausgegeben werden, ließ mir einen Mojito mixen (weil der farblich so schön passte) und tankte Kraft für unsere bevorstehende Rutschenaction.

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Hier habe ich mir meine Gesichtsmaske geholt

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Mojito im Glas und im Gesicht

Am Abend wurde es auch im trubeligen Galaxy ruhiger und Rutschen ohne Anstehen war angesagt. Auch eine Art „Verjüngungskur“, ich fühlte mich zumindest wie 12 und rutschte lachend und grölend eine Rutsche nach der anderen.

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Rutschenparadies

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Die große Reifenrutsche hatte es mir besonders angetan

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Der „Abfluss“

Zum Ausklang des Tages machte ich es mir mit meinen Bloggerkolleginnen im menschenleeren Wellenbad auf den Treppen zur Kaleidoskop Bar gemütlich. In dieser stimmungsvollen Atmosphäre mit köstlichen Eigenkreationen des Barkeepers und spannenden Gesprächen, ging diese Nacht viel zu schnell vorbei.

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Die Barkeeper in der Kaleidoskop Bar mixten fantastische Eigenkreationen

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Gurke ist das letzte was man hierin vermutet, aber köstlich

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Wellenbad bei Nacht

Fazit: Ich verbrachte ein spaßiges, spannendes und erholsames Wochenende in der Therme Erding.
Auch wenn mir der Trubel am Samstag Mittag etwas zu viel war, fand ich im textilfreien Bereich Möglichkeiten diesem zu entgehen. Mein persönlicher Tipp: In den Abendstunden wird es ruhiger, die Therme erscheint in stimmungsvollem Licht und es entsteht eine Atmosphäre, in der man sich so richtig wohl fühlt.

Vielen Dank an die Therme Erding und RSPS für die Einladung in die Therme und das Hotel Victory.

Auch Janett berichtet auf ihrem Blog Teilzeitreisender.de von unserem Wochenende in der Therme Erding.

Ward ihr auch schon mal in der größten Therme der Welt? Wir freuen uns über eure Erfahrungen in den Kommentaren.
 

Jo Igele Reiseblog / Travelblog, Reiseberichte

Über den Author

Antje Weisner Antje Weisner - Reisebloggerin

Nicht nur die Reiselust, sondern auch das Schreiben begleiten mich nun schon einige Jahre. Das Studium habe ich mir unter anderem als freie Journalistin bei einer lokalen Tageszeitung finanziert und meine Semesterferien dazu genutzt in die Ferne zu schweifen. Mittlerweile bin ich Lehrerin und Mutter eines bezaubernden 3 Jahre alten Sohnes. Meinen Ausgleich finde im Sport. SUP (Stand Up Paddeling), Wakeboarden, Kitesurfen, Snowboarden und Snowkiten haben es mir dabei ganz besonders angetan. Zwar habe ich keine Semesterferien mehr, aber hat einen das Reisefieber einmal gepackt, lässt es einen nicht mehr los...und so tingel ich nun nicht mehr als Studentin, sondern als Riesebloggerin um die Welt.

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