Ein Tag in Kapstadt

8. Februar 2013 | Von | Kategorie: Kapstadt, Südafrika

Jo Igele Reiseblog / Travel Blog, Reiseberichte, Reisetipps und Reisefotos.

Eigentlich waren es ja 3 Tage, die wir im Rahmen unserer Südafrika-Tour entlang der Garden Route in Kapstadt waren. Einen Tag davon hatten wir jedoch für den Besuch der Weinregion Stellenbosch und die Besichtigung eines Weingutes verplant und einen weiteren für die Hout Bay, Boulder Beach und das Kap der guten Hoffnung. So blieb uns für Kapstadt selbst nur noch ein voller Tag.

Kapstadt gehört zu den schönsten Orten der Welt, und es gibt dort so viel zu sehen, dass man immer wieder neue, unbekannte Ecken entdecken wird, die einen Besuch lohnen. Wir als „Ersttäter“ wollten natürlich möglichst viel von Kapstadt sehen, mussten uns aber, aufgrund der knapp bemessenen Zeit, auf einige wenige Highlights konzentrieren. Wir entschieden uns dafür dem Tafelberg auf`s Dach zu steigen, einen Spaziergang durch das Malay-Quarter und das Zentrum zu unternehmen, einen Markt zu besuchen, an der Waterfront entlang zu bummeln und den Tag bei einem Abendessen im Drehrestaurant „Top oft he Ritz“ ausklingen zu lassen.

Der Tafelberg ist das Wahrzeichen Kapstadts. Sein höchster Punkt liegt 1086m über dem Meer. Mehrere Wanderwege führen zum Plateau des Tafelbergs. Für den Aufstieg muss man etwa 90 anstrengende Minuten einplanen. Wir nahmen dann doch lieber die Seilbahn, die uns in 7 Minuten nach oben brachte, dabei rund 700 Höhenmeter überwand und deren Kabine sich während der Auffahrt einmal um die eigene Achse drehte. Oben angekommen erwartete uns ein strammes Lüftchen und ein traumhafter Blick auf den Lions Head, den Atlantischen Ozean, Robben Island und Downtown Kapstadt. Auf dem ca. 3km langen Gipfelplateau lädt ein Rundweg zu einer kleinen Wanderung ein. Ansonsten findet man an der Bergstation der Seilbahn alles was Tourist braucht, vom Restaurant über den Souvenirshop bis zur Toilette.

Unseren Stadtrundgang begannen wir im Malay Quarter (Bo Kaap). Dieses vorwiegend moslemische Viertel wird von den Kap Malayen bewohnt, den Nachkommen der ehemals aus dem asiatischen Raum kommenden Sklaven. Typisch für diesen Wohnbezirk sind die bunt angestrichenen Häuser und die Minarette. Hier wartet manch gutes Fotomotiv darauf abgelichtet zu werden. Mitten im Malay Quarter liegt das Bo Kaap Museum, das sich der Kultur der Kap Malayen widmet.

Neben dem Malay Quarter und der über 3km langen Long Street mit ihren alten viktorianischen Gebäuden, Trödel-und Kunstläden, Cafés, Restaurants und In-Kneipen besuchten wir auch Greenmarket Square mit seinem Kunsthandwerkermarkt.

Ein weiterer Punkt auf unserer Tagesliste war die Alfred & Victoria Waterfront, das restaurierte Werft- und Hafenviertel und die meistbesuchte Touristenattraktion Kapstadts. Dort kann man schauen, staunen, verweilen, shoppen, speisen, fotografieren und, und, und… Straßenkünstler und Musiker sorgen für eine ausgelassene kurzweilige Stimmung. Auch wenn dort alles ein wenig teurer ist, wir finden die Waterfront ist ein Muss für jeden Kapstadt-Besucher.

Einen grandiosen Blick über Kapstadt und einen unvergesslichen Sonnenuntergang bei einem guten Abendessen und einem Gläschen Wein, das bot uns das Restaurant „Top of the Ritz“ im 21. Stockwerk des Hotel Ritz. Ein schöner Ausklang des Tages.

Tafelberg, Kapstadt, Südafrika

Kapstadt, Südafrika

Tafelberg, Kapstadt, Südafrika

Tafelberg, Kapstadt, Südafrika

Kapstadt, Südafrika

Kapstadt, Südafrika

Kapstadt, Südafrika

Tafelberg, Kapstadt, Südafrika

Kapstadt, Südafrika

Kapstadt, Südafrika

Kapstadt, Südafrika

Kapstadt, Südafrika

Kapstadt, Südafrika

Kapstadt, Südafrika

Kapstadt, Südafrika

Waterfront Kapstadt, Südafrika

Waterfront Kapstadt, Südafrika

Waterfront Kapstadt, Südafrika

Waterfront Kapstadt, Südafrika

Waterfront Kapstadt, Südafrika

Waterfront Kapstadt, Südafrika

Kapstadt, Südafrika

Kapstadt, Südafrika

Kapstadt, Südafrika

Kapstadt, Südafrika

Kapstadt, Südafrika

Kapstadt, Südafrika
 
 

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Über den Author

Udo Udo Weisner (†19.02.2015) - Reiseblogger / Travelblogger
Zusammen mit meiner Frau Sonja bereise ich die Welt. Wir kennen und lieben die ganze Palette des Reisens von Pauschal bis individual und von Abenteuer bis teuer. Auf unserem Reiseblog / Travel Blog (http://www.jo-igele.de) veröffentlichen wir unser persönliches Reisetagebuch und lassen unsere Leser an unseren Reisen teilhaben.

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7 Kommentare auf "Ein Tag in Kapstadt"

  1. Holger sagt:

    Schöner Bericht von einer tollen Stadt. Wir waren auch gerade da dort und sind von Kapstadt und Südafrika begeistert. Der tollste Moment war die Besteigung des Lions Head. Unglaublich.

    Liebe Grüße Holger
    von travellersdelight.de

  2. Rolf sagt:

    Hallo Udo
    Da kriege ich gleich Herzschmerz wenn ich diesen Bericht lese und die Bilder sehe. Hatte das Vergnügen, 2 Wochen in dieser unglaublich schönen Stadt zu leben. Unter http://www.okwirsindweg.ch</a) habe ich auch einiges als "Therapie" aufgeschrieben ;-).
    NB, für einen Tag in Kapstadt seit ihr aber weit herum gekommen 😉
    Bleibt weiter jung und gesund.
    Liebe Grüsse auch CH

  3. Nora sagt:

    Der Blick über die Stadt ist einfach der Wahnsinn!

  4. Melissa Nemi sagt:

    Hallo!
    Ein schöner Bericht über das wundervolle Kapstadt, in welchem ich für einige Zeit gelebt habe. Es ist wirklich eine atemberaubende Stadt und die vielen Fotos wecken sofort wieder Sehnsucht in mir.
    Schade, dass ihr nur einen Tag dort verbracht habt! Ihr müsst definitiv nochmal dorthin reisen, denn folgende Dinge MUSS man einfach in Kapstadt getan haben:

    Früh aufstehen lohnt sich, denn vom Lion’s Head erlebt man einen unvergesslichen Sonnenaufgang, mit einer guten Flasche Rotwein zum Sonnenuntergang auf den Signal Hill und einen Tagesausflug in den West Coast National Park machen! 🙂

    Alles Gute, Melissa
    Wenn jemand Interesse hat, würde ich mich über einen Klick auf meinen Reiseblog
    http://melliontheroad.jimdo.com/
    sehr freuen! 🙂 Eine Weltreise mit 18 macht ja auch nicht jeder… 😉

  5. Kapstadt gehört für mich zu den schönsten Städten der Welt. Wo gibt es außerdem eine Großstadt, in der man sich nicht verlaufen kann? Man hat immer Anhaltspunkte im Blick.
    Die Waterfront im Süden, den Tafelberg im Norden. Nach Westen den dunkelblauen Atlantik und nach Osten den türkisfarbenen Indischen Ozean.
    Man kann sich ein oder zwei Straßen irren, aber nicht in der Richtung.
    Neben den unendlich vielen Highlights hat mich besonders der Blick vom Signal Hill bei Nacht fasziniert. Die Bilder lassen die Sehnsucht wieder wachsen.
    Bald geht es wieder nach Namibia mit einem Abstecher nach Kapstadt

  6. Tine sagt:

    Kapstadt ist echt schön -wobei es mir wieder zu „europäisch“ ist. Aber die Aussicht vom Tafelberg ist traumhaft. Auch Robben Island hat mir gefallen, wobei ich den Eintritt von R180 (ich meine, das war 2009 der Preis) recht viel fand.

  7. Thomas sagt:

    Hallo, schöner Bericht und Bilder. Wir waren dort zum Jahreswechsel 2011/12 und haben auch die Gardenroute bereist sowie Krüger Park. Wir waren ganz begeistert davon.
    LG
    Thomas

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