Genuss- und Kult(o)ur in Bulgarien. (Teil 2)

10. September 2014 | Von | Kategorie: Bulgarien, Europa

Mehr Top Tipps für deinen Bulgarien Trip.

Das Landesinnere Bulgariens ist mindestens genauso sehenswert wie die Schwarzmeerküste.
Besonders wenn du das ursprüngliche Bulgarien suchst, wenn du dich für Kultur interessierst oder die vorzügliche bulgarische Hausmannskost kennenlernen willst, wirst du fündig werden.
Aber auch Naturliebhaber und Wanderer werden auf ihre Kosten kommen.
In diesem zweiten Teil des Berichts stellen wir dir weitere Highlights unseres fünftägigen Blogtrips in Bulgarien vor.

Das Freilichtmuseum Etar

Das architektonisch-ethnografische Freilichtmuseum ETAR befindet sich in der Nähe von Gabrovo und stellt eine Nachbildung des ehemaligen Gabrovo dar. Es wird die Architektur, Lebensweise und wirtschaftliche Vergangenheit der Region Gabrovo in der Zeit der Bulgarischen Wiedergeburt (2. Hälfte des 18. und 19. Jh.) gezeigt. Hier kannst du locker einige Stunden mit schauen, staunen und fotografieren verbringen.
Es ist interessant die Handwerker bei ihrer Arbeit mit den alten Werkzeugen zu beobachten. Unter anderem findest du eine Töpferei, eine Holzschnitzerei, eine Ikonenmalerei, eine Stellmacherwerkstatt, eine Kürschnerwerkstatt, eine Messerschmiede, eine Sattlerei, eine Weberei und eine Glockenschmiede.
Besonders gefallen haben uns die zahlreichen Wasserräder und Wassermühlen.

Etar, Bulgarien
Das Freilichtmuseum ETAR

Freilichtmuseum Etar
So ähnlich soll es in Grabrovo im 19. Jahrhundert ausgesehen haben.

Wasserkraft in Etar
Das Wasser ist in Etar, im wahrsten Sinne des Wortes, die treibende Kraft.

Wasserräder Etar
Etar, Wasserräder in allen Varianten.

Glockenschmiede in Etar
Glockenschmiede in Etar.

Messerschmiede in Etar
Messerschmiede in Etar.

Die Stadt Tryavna

Die 10000 Einwohner Stadt Tryavna liegt am Fuß des Balkangebirges und ist ein idealer Ausgangspunkt für Wanderungen. Im Zentrum befindet sich das Wahrzeichen der Stadt, der Uhrenturm. Der 1814 erbaute Turm ist 21m hoch.
Mitten durch die Stadt zieht sich die alte Straße von Tryavna, gesäumt von zahlreichen Schnitzwerkstätten, Galerien und Souvenirläden.
Zur Zeit der bulgarischen Wiedergeburt entstand die Tryavnaer Kunstschule. Die Werke der Tryavnaer Kunstschule sind in mehreren Museen zu sehen. Die berühmten geschnitzten Sonnen befinden sich im Daskalov-Haus.

Tryavna, Uhrenturm
Der Uhrenturm, das Wahrzeichen von Tryavna.

Alte Strasse in Tryavna
Die alte Straße in Tryavna.

Tryavna
Tryavna

Alte Schule in Tryavna
Die alte Schule in Tryavna.

Empfehlen möchten wir auch einen Besuch in Lucs Beerhouse, einem Restaurant mit eigener Microbrauerei. Dort wird nach belgischen Rezepten Bier gebraut und ausgeschenkt.

Lucs Beerhouse
Lucs Beerhouse

Thrakische Kuppelgrabstätten

Kuppelgrabstätten sind charakteristisch für die Grabarchitektur von Thrakien im 4. Jahrhundert vor Christus. Wir haben uns drei Grabstätten angeschaut: Die Seuthus III. Grabstätte, die Kazanlak Grabstätte und die Alexandrovo Grabstätte.
Die Wandmalereien in den Grabstätten sind einzigartig.
Die größte und am besten erhaltene thrakische Grabhöhle ist die von Kazanlak. Sie wurde 1979 in das Verzeichnis des UNESCO Weltkulturerbes aufgenommen.

Broncekopf Seuthes III.
Die Nachbildung des Broncekopfs von König Seuthes III. kannst du am Eingang zum Hügelgrab Goljama Kosmatka nahe der Stadt Schipka bewundern.

Trakergrab von Kazanlak
Wandgemälde in der Grabkammer des Thrakergrabes von Kazanlak.

Thrakergrab von Alexandrovo
Nachbildung des Thrakergrabes von Alexandrovo im neuen Museum für thrakische Kunst in Alexandrovo.

Russische orthodoxe Kirche Schipka
Die russisch-orthodoxe Rojdestvo Hristovo Gedächtniskirche in Schipka.

Mariä-Himmelfahrt-Kirche in Usundzhovo

Die Mariä Himmelfahrt Kirche zählt zu den größten Kirchen in den bulgarischen Dörfern. Sie wurde als christliche Kirche erbaut. 1593 wurde sie durch das Osmanische Reich zerstört und an der Stelle eine Moschee errichtet. Im frühen 20. Jahrhundert wurde die Moschee wieder in eine Kirche umgewandelt. 2007 wurde sie von der Gemeinde Haskovo vollständig restauriert.

Mariä-Himmelfahrt-Kirche in Usundzhovo
Mariä-Himmelfahrt-Kirche in Usundzhovo.

Glockenturm
Aufstieg im Glockenturm der Mariä-Himmelfahrt-Kirche in Usundzhovo.

Mariä-Himmelfahrt-Kirche in Usundzhovo.
Innenansicht und Glockenturm der Mariä-Himmelfahrt-Kirche in Usundzhovo.

Die Stadt Haskovo

Haskovo ist eine moderne bulgarische Stadt mit etwa 80000 Einwohnern. Hier steht die weltweit höchste Statue der heiligen Jungfrau Maria mit Kind. Sie wurde 2005 in‘s Guinness Buch der Rekorde eingetragen. Daneben wurde in den letzten Jahren ein beeindruckender, 30 m hoher Glockenturm errichtet. Er kann bestiegen werden und bietet einen fantastischen Blick auf die Stadt.

Haskovo
Blick vom Glockenturm auf Haskovo.

Rathaus Haskovo
Das Rathaus von Haskovo.

Haskovo
Haskovo, Marienstatue, Glockenturm, alter Glockenturm und Uhrenturm.

Übernachtet haben wir im Hotel Retro im Zentrum von Haskovo.

Hotel Retro, Haskovo
Hotel Retro in Haskovo.

Warst du auch schon einmal in Bulgarien? Welche Erfahrungen hast du gemacht?

Hier kannst du dir den ersten Teil unserer Top Tipps für deinen Bulgarien Trip ansehen.

Zu dieser Blogtour wurden wir vom Bulgarischen Tourismusamt eingeladen. Vielen Dank.

 
 

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Über den Author

Udo Udo Weisner (†19.02.2015) - Reiseblogger / Travelblogger
Zusammen mit meiner Frau Sonja bereise ich die Welt. Wir kennen und lieben die ganze Palette des Reisens von Pauschal bis individual und von Abenteuer bis teuer. Auf unserem Reiseblog / Travel Blog (http://www.jo-igele.de) veröffentlichen wir unser persönliches Reisetagebuch und lassen unsere Leser an unseren Reisen teilhaben.

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3 Kommentare auf "Genuss- und Kult(o)ur in Bulgarien. (Teil 2)"

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