Das inflatable SUP – ein echter Freizeitallrounder

12. August 2016 | Von | Kategorie: Allgemein, Neu, Sport, SUP - Stand up Paddeling

Die Zeiten in denen man sich über den komischen Surfer, der sich stehend mit Paddel auf seinem Surfbrett fortbewegt wundert, sind schon längst vorbei.
Stand-Up-Paddling hat sich mittlerweile zum echten Breitensport entwickelt und auch das komplette Jo-Igele Team ist infiziert.
Spätestens seit der aufblasbaren Variante, steht dem SUP als ständiger Begleiter und Freizeitallrounder nichts mehr im Weg.

20160331_110242 (2)passt in jeden Kofferraum

Auch was die Verwendungsmöglichkeiten betrifft, hat das Stand-Up-Paddleboard sich rasend schnell weiterentwickelt.
Spezielle Boards für Touring, Wave, Race, Yoga und sogar Kinder SUPs sind mittlerweile auf dem Markt.
Bevor es aber um die unterschiedlichen Nutzungsmöglichkeiten gehen soll, ein kurzer Rückblick darauf, wie der Trend überhaupt entstand:

Der Ursprung

Ursprünglich ist das Stand-Up-Paddling auf polynesische Fischer, die sich schon seit Jahrhunderten stehend auf ihren Kanus über die Riffe von Tahiti manövrieren, zurückzuführen.
Durch den Einsatz von Stangen konnten sie ihre Richtung verändern und so ihre Beute präziser verfolgen.

Lange Zeit später entdeckten dann Surflehrer und Fotografen auf Hawaii diese neue erhöhte Perspektive als praktische Fortbewegungsweise auf dem Wasser.
Die verbesserte Sicht und die Möglichkeit durch Einsatz des Paddels schnell vom Ufer zu den Riffen zu gelangen, machten das SUP attraktiv und bald unentbehrlich.

Surfer wie Robby Naish entwickelten das Stand-Up-Paddling dann um das Jahr 2000 zu einer eigenständigen Wassersportart weiter.

Mittlerweile hat das SUP Nicht nur als Alternative zum Windsurfen und Wellenreiten an windstillen Tagen, sondern auch als effektives Ganzkörpertraining einzug in den Breitensport erhalten.
In den USA verschreiben Ärzte den Sport sogar als orthopädische Therapie.
Das ständige Ausbalancieren in der aufrechten Position, trainiert zum Beispiel die Beine, das Paddeln stärkt die Rücken- und Rumpfmuskulatur.
Und das beste daran: Stand-Up-Paddeln ist leicht und für jeden zu erlernen.

DSC03623 (2)einfach, effektiv und das in solch einer Kulisse

Aber zurück zum Jo-Igele Team und der ganz persönlichen Liebe zum SUP.
Vor allem ich habe das Stand-Up-Paddling schon seit einer ganzen Weile für mich entdeckt und den Rest des Teams aufs Brett gebracht.
Seit wir unser eigenes inflatable SUP von KSPsports besitzen, ist dieses mein ständiger Begleiter.
Zwar habe ich in meinem VW Bus, sowieso kein Platzproblem, aber auch in einem Standartkofferaum, würde es absolut unproblematisch sein Plätzchen finden, so dass einer spontanen Tour nichts im Wege steht.
Es gibt einfach nur wenig schöneres, als den Tag mit Freunden, Familie oder auch alleine auf dem See zu verbringen, einen Zwischenstopp an einer netten Beach Bar einzulegen, sich auf dem Brett zu Sonnen, die Ruhe genießen, zwischendurch ein wenig Blödsinn und am Ende des Tages hat man seinem Körper auch noch ganz nebenbei ein wohltuendes Ganzkörpertrainig verpasst.
Aber die Verwendungsmöglichkeiten gehen ja noch viel weiter.

Ruhe genießen

Ein Abflug ist hin und wieder sowohl erfrischend, als auch spaßig

20160610_171427 (2)einfach mal chillen

20160810_083846 (2)der ganze See für mich allein

Der entspannte Sundowner

Eine besonders wohltuende Art des Stand-Up-Paddling ist nach einem stressigen Arbeitstag auf den See zu paddeln, die Ruhe genießen und die Seele baumeln lassen.
Die Stimmung bei Sonnenuntergang alleine auf dem See zu treiben, lässt sich vom Ufer aus nur erahnen.
Das Licht, die Geräusche, der Ausblick…auf dem Wasser wirkt dies alles anders.
Es fällt mir schwer zu beschreiben, aber man könnte sagen, dass das alles etwas „gedämpft“ auf einen einwirkt.
Alles rückt ein Stückchen weiter weg, der Tag lässt sich aus der Ferne betrachten und man ist allein mit sich und dieser eindrucksvollen Natur.
Immer wenn ich einen freien Kopf brauche…sei es, um über etwas in Ruhe nachzudenken oder auch um etwas belastendes loszulassen…schnappe ich mir mein SUP und paddle der untergehenden Sonne entgegen.

Sonnenuntergang genießen

der Sonne entgegen

sundowner @ its best

SUP Yoga

ich muss gestehen, dass ich mit Yoga ansich (bis auf eine große Sympathie und den Plan mich irgendwann mal näher damit auseinander zu setzen) bisher nicht viel am Hut hatte.
Als ich aber von Yoga auf dem SUP gelesen hatte, musste ich es einfach direkt ausprobieren und war begeistert.
Das leichte schaukeln des Brettes intensiviert den Trainingseffekt und die Ruhe auf dem See erleichtert das Abschalten.
Seit meinem Sup Yoga Workshop bin ich Fan und gerade dabei mein ewiges Vorhaben mich mit dem Thama Yoga zu beschäftigen in die Tat umzusetzen.

IMG-20160809-WA0127 (2)Yoga…

20160810_140103 (2)…auf dem Wasser…

Fotor_147072212135049…hier lässt es sich perfekt…

IMG-20160809-WA0065 (2)…abschalten!

Freizeitspaß für die ganze Familie

Hier nutzen wir unser SUP etwas unterschiedlich.
Bennet liebt es mit mir auf Tour zu gehen, schon seit er zwei ist, bleibt er still sitzen und genießt die Fahrt. Manchmal paddeln wir zu einem bestimmten Ziel, manchmal einfach nur kreuz und quer über den See und nutzen die Zeit für Spiele, die Bennet sich ausdenkt.
Bojen anfahren und zählen oder umhertreibende Stöckchen sammeln, sind hier die Favourits.
Aber auch mal eine kleine Vesperpause, ein bisschen chillen oder das Ufer aus einer anderen Perspektive erkunden, wir lieben und genießen diese gemeinsame Zeit.
Seit neuestem traut er sich auch mit mir zusammen auf dem SUP zu stehen und ist dabei glücklich und stolz „wie Bolle“.
Für meine Nichten hingegen ist das SUP eher eine Art Party Floß.
Rauf klettern, wackeln, reinspringen, sich gegenseitig runterschmeißen.
Sind wir alle zusammen unterwegs, wird es als Ergänzung zum Badespaß genutzt und weckt Kindheitserinnerung in Katrin und mir.
Uns standen damals auf dem Vereinsgelände Surfbretter für solche Zwecke zur Verfügung.
Zwar haben wir auch heute noch Spaß mit den Vereinsbrettern, aber der große Vorteil am inflatable SUP ist, dass es problemlos überall hin mitgenommen werden kann.

20160610_165707 (2)gemeinsame Zeit ist die schönste Zeit

20160610_170135 (2)Das Ufer mal aus anderer Perspektive erkunden

20160610_174415 (2)König der Welt

Natürlich gibt es zahlreiche weitere Verwendungsmöglichkeiten, die Spaß und Action versprechen: SUP Rafting, SUP Rennen, SUP Workout, SUP Polo … aber auch das ganz normale ursprüngliche „im Stehen Paddeln“ sollte auf jedermanns to do Liste stehen.

Das richtige SUP

Bei der Anzahl an Möglichkeiten was man mit einem SUP so anstellen kann, liegt es auf der Hand, dass auch die Auswahl an Stand-Up-Paddleboards riesig ist.
Man kann sich wirklich lange damit auseinandersetzen welches wohl das passende Brett ist.
Deshalb möchte ich an dieser Stelle auch gar nicht näher darauf eingehen, zumal ich mich auch überhaupt nicht gut genug damit auskenne, um Empfehlungen auszusprechen.
Allerdings kann ich euch sagen, dass wir mit unserem SUP vollkommen zufrieden sind und es für oben genannte Freizeitaktivitäten ausgiebig nutzen.

Wir haben ein Inflatable:

KSP AIR-SUP
Maße: 10′ = 305 x 80 x 10cm
Optimal für den Freizeitbereich
Das Set inkludiert: Air-SUP, Paddle, Tasche, Pumpe, Repair-Kit
unschlagbarer Preis von 589,00 €

 

Seid ihr schonmal auf einem SUP gestanden? Was habt ihr für erfahrungen gemacht? Wie nutzt ihr euer SUP am liebsten? Wir sind gespannt auf eure Kommentare…

 

Jo Igele Reiseblog/ Travelblog, Reiseberichte

Über den Author

Antje Weisner Antje Weisner - Reisebloggerin

Nicht nur die Reiselust, sondern auch das Schreiben begleiten mich nun schon einige Jahre. Das Studium habe ich mir unter anderem als freie Journalistin bei einer lokalen Tageszeitung finanziert und meine Semesterferien dazu genutzt in die Ferne zu schweifen. Mittlerweile bin ich Lehrerin und Mutter eines bezaubernden 3 Jahre alten Sohnes. Meinen Ausgleich finde im Sport. SUP (Stand Up Paddeling), Wakeboarden, Kitesurfen, Snowboarden und Snowkiten haben es mir dabei ganz besonders angetan. Zwar habe ich keine Semesterferien mehr, aber hat einen das Reisefieber einmal gepackt, lässt es einen nicht mehr los...und so tingel ich nun nicht mehr als Studentin, sondern als Reisebloggerin um die Welt.

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Ein Kommentar auf "Das inflatable SUP – ein echter Freizeitallrounder"

  1. Liebe Antje,

    ich habe vor Kurzem in Florida das SUP ausprobiert und es hat mir wahnsinnig gut gefallen, dass es aber so viele Verwendungsmöglichkeiten gibt hätte ich nicht gedacht!

    Vielen Dank für den Beitrag!

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