Südafrika – Kap der guten Hoffnung

26. Januar 2013 | Von | Kategorie: Kap der guten Hoffnung, Südafrika

Auch wenn das Kap der guten Hoffnung nicht, wie oft vermutet, der südlichste Punkt Afrikas ist, gehört ein Abstecher dorthin zum Pflichtprogramm einer Südafrika-Reise. Unter Seefahrern wird das berühmt berüchtigte und von zahlreichen schaurigen Geschichten umrankte Kap, als Kap der Stürme bezeichnet.
Es ist auch der Ursprung der Legende vom Fliegenden Holländer, jenem Schiff, dessen Kapitän einen Pakt mit dem Teufel schloss und das hin und wieder bei Nebel und Sturm auftauchen, und demjenigen, der es sieht Unglück bringen soll.

Heute ist das Kap der guten Hoffnung ein Naturschutzgebiet (Cape of Good Hope Nature Reserve), in dem verschiedene Antilopenarten, Strauße, Bergzebras und Bärenpaviane leben. Zahlreiche Echsen, Schildkröten und rund 20 Schlangenarten sind dort zuhause. Mit etwas Glück lassen sich auch Mungos und Stachelschweine beobachten.

Der südlichste Punkt ist übrigens das etwa 150km weiter östlich liegende Kap Alguhas, wo Indischer und Atlantischer Ozean aufeinander treffen.

Wir haben das Kap der guten Hoffnung im Rahmen eines Tagesausflugs von Kapstadt aus besucht.
Dabei ging es zunächst an die Hout Bay zur südlichsten Wurstbude der Welt und den Seehundbänken.

Südafrika, Houts Bay

Südafrika, Houts Bay

Südafrika, Houts Bay

Südafrika, Houts Bay

Südafrika, Houts Bay

Südafrika, Houts Bay

Von Hout Bay fuhren wir über den Chapman’s Peak Drive, eine der schönsten Küstenstraße der Welt, nach Sunnydale und weiter zum Cape Point.

Am Parkplatz Cape Point kein einziger Pavian, niemand der versuchte unser Vesper zu stehlen oder in eines der Autos zu gelangen. Schade, ich hatte hier auf einige außergewöhnliche Fotos spekuliert. Die gefürchteten „Baboons“ scheinen an diesem Tag ihren arbeitsfreien Tag gehabt zu haben. Dafür begrüßte uns ein recht zutrauliches Straußenpärchen.

Wie jeder Kap Besucher schossen auch wir unser Foto am berühmten Schild „CAPE OF GOOD HOPE“ und machten uns dann an den Aufstieg zum Leuchtturm, um von dort den prächtigen Rundumblick zu genießen.
Beim Abstieg machten wir es uns auf der Terrasse des „Two Oceans Restaurant“ gemütlich. Und da waren sie dann auch, die Baboons, gerissen und frech, wie man sie uns beschrieben hatte. Es dauerte nicht lange und wir konnten beobachten, wie sie einer Frau eine Pizza aus der Hand gemopst hatten und aus dem Kiosk mit mehreren Tüten Chips flüchteten.
Aber es sind nicht nur die Baboons auf die man achten sollte. Von den Vögeln über die Streifenhörnchen bis hin zu den Pavianen, hat sich an diesem Ort so mancher auf Touristen spezialisiert. Wer mehr Zeit für das Cap einplant, kann hier schöne, gut gekennzeichnete Wanderungen unternehmen.

Südafrika, Kap der guten Hoffnung

Südafrika, Kap der guten Hoffnung

Südafrika, Kap der guten Hoffnung

Südafrika, Kap der guten Hoffnung

Südafrika, Kap der guten Hoffnung

Südafrika, Kap der guten Hoffnung

Südafrika, Kap der guten Hoffnung

Südafrika, Kap der guten Hoffnung

Südafrika, Kap der guten Hoffnung

Südafrika, Kap der guten Hoffnung

Südafrika, Kap der guten Hoffnung

Südafrika, Kap der guten Hoffnung

Südafrika, Kap der guten Hoffnung

Südafrika, Kap der guten Hoffnung

Südafrika, Kap der guten Hoffnung

Entlang der Ostküste des Kaps fuhren wir zu unserem nächsten Etappenziel Boulders Beach, nahe Simonstown. Dort lebt eine große Kolonie Brillenpinguine. Über 3000 Tiere sollen es sein. Von den angelegten Holzstegen aus kann man sie gut beobachten.

In Boulder Beach haben wir dann auch ein Erinnerungsstück erstanden, ein Stück Township Art. Ein Wandbild aus Recycling-Material, gefertigt von einem Künstler aus einem der Townships rund um Kapstadt.

Südafrika, Boulders Beach

Südafrika, Boulders Beach

Südafrika, Boulders Beach

Südafrika, Boulders Beach

Südafrika, Boulders Beach
 
 

Jo Igele Reiseblog – Reiseberichte und Reisetipps

Über den Author

Udo Udo Weisner (†19.02.2015) - Reiseblogger / Travelblogger
Zusammen mit meiner Frau Sonja bereise ich die Welt. Wir kennen und lieben die ganze Palette des Reisens von Pauschal bis individual und von Abenteuer bis teuer. Auf unserem Reiseblog / Travel Blog (http://www.jo-igele.de) veröffentlichen wir unser persönliches Reisetagebuch und lassen unsere Leser an unseren Reisen teilhaben.

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7 Kommentare auf "Südafrika – Kap der guten Hoffnung"

  1. Marc sagt:

    Super Artikel! Ich habe selbst ein Blog (http://hallo-barcelona.com) und versuche so oft wir möglich im Jahr zu reisen. Ich war schon in ganz Europa, Amerika und Asian aber dieser Artikel hat mich auf jeden fall motiviert nach Südafrika zu fahren. Ich denke mal das die Sehenswürdigkeiten vor Ort unglaublich sind. Ich bedanke mich auf jeden fall für die ganzen Informationen und für die tollen Bilder! Alles Gute für die Zukunft!
    Marc

  2. Axel Borg sagt:

    Ich war bisher eher in Südostasien unterwegs, aber der Artikel und besonders die Fotos haben mich echt neugierig gemacht. Vielleicht werde ich in meinem nächsten Urlaub mal was neues ausprobieren und mir Südafrika ansehen.

    Gruß Alex

  3. Lynn sagt:

    Richtig schöner Bericht mit tollen Bildern. Ich war im August auch in Kapstadt und natürlich war die Tour Pflichtprogramm. Allerdings bin ich jetzt schon ziemlich enttäuscht, weil die südlichste Wurstbude der Welt habe ich nicht gesehen. Genauso wie Babboons. Die hatten wohl tatsächlich frei.

    Liebe Grüße,
    Lynn

  4. Zwar schon eineinhalb Jahre alt, aber für mich als Südafrika-Fan ist der Beitrag ein Genuss!

  5. […] etabliert, die bisher nicht so im Mittelpunkt des Interesses gestanden sind. Man kann etwa das Kap der Guten Hoffnung ansteuern und in den Meeren vor Südafrika kreuzen. Mittlerweile gibt es sogar Kreuzfahrten durch das […]

  6. Saskia Reichert sagt:

    Ich finde eure Bilder mehr als beeindruckend und möchte euch auf diesem Wege danken, dass ihr sie mit uns teilt. Die entlegenen Ecken der Welt zu bereisen wünsche ich mir auch und ich hoffe, dass ich mir diesen Traum eines Tages auch irgendwann erfüllen kann.

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