Mit Tour Vital Vietnam & Kambodscha erleben Teil 2 – Die Halong Bucht

27. Juli 2017 | Von | Kategorie: Allgemein, Asien, Neu, Vietnam, Weltweit

Auf meiner Rundreise durch Vietnam mit TOUR VITAL führt es mich in die sagenumwobene Ha-Long Bucht, über die es zahlreiche faszinierende Mythen und Sagen gibt.
Die Halong Bucht war definitiv eines meiner Highlights auf dieser Vietnamreise.
Über dieses Naturspektakel gibt es viele Geschichten, die den Ursprung der Halong Bucht (was übersetzt „der herabsteigende Drache“) bedeutet, erzählt.
Die Legende, die mir am besten gefällt ist, dass eine Drachemutter mit ihren Kindern im Kampf gegen die Feinde aus dem Norden Perlen ins Wasser spuckten und sich diese zu Felseninseln verwandelten.
So wurde den Angreifern in ihren Booten der Weg in die Halong Bucht versperrt.
Diese Felsformationen erinnerten mich manchmal wirklich an versteinerte Perlen, denn sie waren so geheimnissvoll und schön wie Perlen.
Die wissenschaftliche Erklärung jedoch sagt, es handelt sich um ein Kalksteinplateau aus der Eiszeit, das in der Bucht beheimatet war, versank und so die fast 2000 Kalkfelsen, die zum Teil mehrer hundert Meter hoch sind, heute aus dem Wasser ragen. (Quelle: Wikipedia)
Die Bucht liegt im Golf von Tonkin und erstreckt sich auf einer Fläche von 1.500 km².
Auf mehreren Inseln haben sich Grotten und Tropfsteinhöhlen mit bizzaren Steinformationen im Innern der Felsen gebildet.
1994 erklärte die UNESCO die Bucht zum Weltkulturerbe!

Sonnenuntergang in der Halong Bucht

Mit unserem Bus sind wir von Hanoi nach Ha Long City (mit Pause) in ca. vier Stunden gefahren.
Dank Vinh, unserem Reiseführer, war die Fahrt recht kurzweilig.
Er erklärte und erzählte viel über die Geschichte und Lebensgewohnheiten der Vietnamesen.
Wir fuhren vorbei an großen Reisfeldern, an Wasserbüffeln, durch Ortschaften, in denen das leben der Vietnamesen hautnah zu beobachten war und an den vielen Mopeds mit unglaublichen Lasten.

eine ganze Wasserbüffelfamilie kam mir vor die Linse, findet ihr alle drei?

herrliche Lotusblüten

unglaublich was die Vietnamesen alles auf ihren Mopeds transportieren

Schon bei der Ankunft in Ha Long City beeindruckte mich die Bai Chay Brücke.
Diese verbindet die beiden Stadtteile Hon Gai und Bai Chay miteinander.
Auch fällt einem die bislang größte Pendelbahn der Welt sofort ins Auge.
Sie wurde von der Österreichischen Firma Doppelmayr erbaut.
Eine rund 2,2 Kilometer lange Seilbahn mit einer der größten doppelstöckigen Kabinen, die max. 230 Personen Platz bietet und eine Überquerung der Halong Bucht möglich macht.

Die Ha Long Queen-Seilbahn

Mit der Dschunke in die Ha Long Bucht

Meine Vorfreude war groß, als ich Zuhause das Programm meiner Rundreise in den Händen hielt.
Eine Dschunkenfahrt mit Übernachtung wartete auf mich, gleich machte ich mich ans Recherchieren und fand von „Himmel hoch jauchzend“ bis hin zu „zu Tode betrübt“.
So war ich gespannt was mich erwartete und wie ich Besagtes empfinden würde.
Schon beim Einchecken in den Abfahrhafen war von Vinh alles bestens organisiert.
Wir bekamen Karten, die ich am Eingang zu den Tenderbooten nur abgeben musste und schon war der Weg frei für meinen Einstieg ins Zubringerboot zu unserer fünf Sterne Dschunke „Victory Star“!
Die Überfahrt war kurz und voller Erwartung schipperten wir an vielen Dschunken und Booten vorbei an unser Ziel.
Freundlich wurden wir mit kühlen Tüchern und einem  Willkommensdrink  empfangen und schon hatte ich meinen Kabinenschlüssel in der Hand.
Das Schiff und meine Kabine überraschten mich komplett.
Nach allem was ich gelesen hatte, hatte ich nicht damit gerechnet, dass es so groß und komfortabel ist, gerne wäre ich länger als nur eine Nacht hier geblieben.
Meine Kabine befand sich im ersten Oberdeck, sie ist geräumig und mit einem Doppelbett, einem großem Bad, einer Dusche mit Ausblick auf die Halong Bucht und einem kleinen gemütlichen Balkon ausgestattet.
WLAN gab es nur im Hafen.

unsere Dschunke die „Victory Star“ im Hafen

wir hatten echt Glück, bei unserer Ankunft war nicht viel los und so ging das Einchecken im Hafen zu unserer Dschunke recht schnell

meine Kabine

mein Bad

mein Balkon

ich bin happy

Schon bald legten wir ab und die Fahrt in das Felsenmeer begann, ich genoss die erste Zeit meiner Fahrt auf meinem Balkon und staune was die Natur alles zustande bringt.
Es folgte eine Erkundungstour durch das Schiff, bei der ich den Speisesaal mit Bar und anschließendem Außenbereich mit Sitzgelegenheit bestaunte.
Einen Stock höher befindet sich das Sonnendeck mit Sonnenliegen und einer Openair Bar, die aber nicht geöffnet hatte.
Bevor wir mit den traditionellen Ruderbooten, zu den bekannten schwimmenden Fischerdörfern schipperten, wurde uns ein köstliches Meeresfrüchte Gerichte serviert.

Speisesaal

die Bar

Sitzgruppe im Außenbereich

Sonnendeck mit traumhaftem Ausblick

Meeresfrüchte auf Vietnamesisch, lecker…..

traumhafte Aussichten während dem Essen

wir sind an der ersten Anlegestation, doch alleine sind wir nicht

Tenderboote brachten uns zu einer schwimmenden Bootsstation, auf der wir in die traditionellen Ruderboote umgestiegen sind, hier kann man auch Kajaks leihen.
Ich fand es sehr beeindruckend mit den traditionellen Ruderbooten durch diese Naturschönheit gerudert zu werden.
Ganz nah an den schwimmenden Dörfern, mit ihren Perlenzüchtern und deren Hunden vorbei zu kommen und die Fischer bei der Arbeit und dem Leben auf den schwimmenden Dorf zu beobachten.
Es ging an kleinen und großen Fischerbooten vorbei und ich ließ diese märchenhafte Natur auf mich wirken.
Meine Kamera musste Schwerstarbeit leisten, da ich meinen Finger gar nicht mehr von Auslöser herunter bekam.
Doch viel zu schnell ging diese Fahrt zu Ende und wir kehrten wieder auf die Victory Star zurück.
Hier gönnte ich mir auf dem Sonnendeck, bei strahlendem Himmel, erst einmal einen Drink.
Bis zum Sonnenuntergang verweilte ich auf Deck und genoss die traumhafte Natur, begleitet von netten Gesprächen mit dem ein oder anderen Mitreisenden.

mit unserer Fr. Doktor kan man unheimlich viel Lachen und sie versprüht immer gute Laune….Dr. Gabriela Gaschler

hier steigen wir in die traditionellen Ruderboote ein

auf den blauen Stuhl muss ich mich nicht setzen

und auf geht es zu den schwimmenden Dörfern

vorbei an den Fischerbooten mit ihren Netzen

während die Fischer ihren Fang verarbeiten, beobachten die Hunde das Geschehen drum herum

ohne Worte

an unterschiedlichsten Booten kommt man vorbei, manche sehen wie schwimmende Planenpanzerboote aus

die typischen Segelboote sah ich leider selten

die bunten Fischerbooten mit ihren Bewohnern

und schon geht es wieder auf unsere Dschunke

unsere Dschunke „Victory Star“ in voller Pracht

mein Coktail in solch einer Stimmung genießen zu können TRAUMHAFT

ich habe so Glück mit dem Wetter und bekomme nicht genug von dem traumhaften Sonnenuntergang

Vietnamesischer Kochkurs

Dass Essen in Vietnam eine ganz zentrale Rolle spielt, habe ich schon mitbekommen und die Speisen, die ich bisher vorgesetzt bekam, waren hervorragend.
Deshalb war ich gespannt wie man diese Speisen zubereitet.
Im Kochkurs sollte ich kalte Frühlingsrollen selber belegen und rollen.
Eine nicht ganz so einfache Angelegenheit, denn sie sollten nicht zu locker oder zu fest gerollt werden.
Sind sie zu locker gerollt, zerfallen sie beim Essen und zu fest gerollt, zerreißt das Reispapier.
Geschmacklich waren sie auf jedenfall genial!
Danach konnten wir die Kochkunst der Köche auf dem Schiff genießen!

es ist gar nicht so einfach, macht aber Spaß

und schmeckt lecker

ich liebe dieses vietnamesische Gericht

eine Gute Nacht mit vollem Bauch

Die Nacht war sehr ruhig und mein Schlaf erholsam.
So war ein frühes Aufstehen, um den Sonnenaufgang mit zu erleben, kein Problem.
Leider war dieser aufgrund der vielen Wolken am Himmel nicht so spektakulär wie erhofft.
Und doch hat sich das frühe Aufstehen gelohnt.
So konnte ich frisch und munter den angebotenen Frühsport „Tai Chi“ mitmachen.

„Tai Chi“ in fantastischer Kulisse

alle waren voll dabei

ich auch

Besuch der kleinen Insel Bo Hon

Mit den Tenderbooten ging es auf die Insel, von deren kleinen Sandstrand aus die Stufen zu der Höhle hinauf führten.
Wenn ich mich nicht zu sehr verzählt habe, sind es ca. 140 Stufen, über die man zur Grotte gelangt.
Die Höhle ist in zwei Kammern unterteilt und es befinden sich große Stalakmiten und Stalaktiten in ihr.
Mit ein wenig Fantasie, erkennt man in den Felsformationen Abbildungen von Menschen und Tieren.
Mit buntem Licht werden die Felsformationen in Szene gesetzt.
Da der Verbindungsweg zu der zweiten Kammer recht eng ist, kann es zu Stauungen kommen, wenn die Besucherzahl hoch ist.
Ich hatte Glück, denn wir waren recht früh unterwegs und so hatten wir keine Probleme!
Am Ende der zweiten Kammer kann man die Höhle verlassen und hat einen tollen Ausblick auf die Bucht mit ihren Ausflugsschiffen.
Zurück am Sandstrand genieße ich den warmen Sand, solange ich auf die Abfahrt unseres Tenderbootes warte.
Sogleich gesellt sich eine Hündin zu mir und genießt meine Streicheleinheiten in vollen Zügen.

kleiner Sandstrand auf der Insel

ca. 140 Stufen muß ich hinauf steigen

oben angekommen, hat man einen schönen Blick

unsere Dschunke

herrlicher Blick auf die Bucht

die Hunde sind sehr scheu, doch wenn sie zu einem kommen, geniessen sie jede Streicheleinheit

Zurück auf unserer Dschunke muss ich leider schon meinen Koffer packen und alles für das Auschecken vorbereiten.
Jedoch wartet zuerst ein schmakhaftes Brunchbuffet auf mich, das ich während der Rückfahrt nach Ha Long City genießen konnte.

eine faszinierende Landschaft

Gegen Mittag sind wir in Ha Long City angekommen und fuhren nach Hanoi zum Flughafen.
Unser nächstes Ziel war das Hafenstädtchen „Hoi An“, worüber ihr im nächsten Bericht lesen könnt…..

Danke an TOUR VITAL und TAM Travel für diese tolle Zeit in der Ha Long Bucht!

auch Stadt der Lampions genannt

 

Mit Tour Vital Vietnam & Kambodscha erleben – Teil 1

Mit TOUR VITAL durch Vietnam & Kambodscha – Teil 3: Die Lampionstadt Hoi An

 

Jo Igele Reiseblog/ Travelblog, Reiseberichte

Über den Author

Sonja Weisner Sonja Weisner - Reisebloggerin.  
 
Reisen ist meine Leidenschaft. Von individual bis pauschal und von Abenteur bis teuer bin ich weltweit unterwegs. Seit Udos Tod bereise ich die Welt als Witwe, Single, Oma, Mama, Schwester, Freundin, ... und entdecke meine Reiseleidenschaft neu. "Denn Wege entstehen dadurch, dass man sie geht" (Kafka)

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2 Kommentare auf "Mit Tour Vital Vietnam & Kambodscha erleben Teil 2 – Die Halong Bucht"

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