Das Sandskulpturen Festival in Rorschach am Bodensee
Die Badhütte Rorschach aus dem Jahr 1924, die einzige erhaltene am Schweizer Bodenseeufer
Davon dass sandeln, auf schwiizerdütsch sändele oder neudeutsch carven, auch etwas anderes sein kann als Sandburgen bauen, und nicht nur in den Sandkästen der Kindergärten stattfindet, konnten wir uns am Bodenseeufer in Rorschach (Schweiz) überzeugen.
Dort fand dieses Jahr bereits zum 15. Mal das internationale Rorschacher Sandskulpturen Festival statt. 8 internationale Künstlerteams aus Lettland, Litauen, Russland, Holland, Schweden, Deutschland und den USA haben Skulpturen zum Thema
„ES GIBT IMMER EINEN DER GRÖSSER IST ODER KLEINER ALS DU. DAS WUSSTEN SCHON DIE GÖTTER UND DIE AMEISEN.“
„THERE IS ALWAYS SOMEONE BIGGER OR SMALLER THAN YOU, EVEN GODS AND ANTS KNOW THAT.”
von Hans Magnus Enzensberger gefertigt.
Vom 10. Bis 17. August konnte man den Künstlern bei der Arbeit zusehen. An drei Abenden fand zudem ein Speedcarving Wettbewerb statt und es gab auch einen Workshop zum Thema „Sandskulpturen selbst bauen“.
Leider war es uns terminlich nicht möglich in der Woche dort zu sein. Deshalb haben wir heute die fertigen Werke bestaunt und uns vorgenommen im nächsten Jahr zu schauen, wie die tonnenschweren Kunstwerke aus Sand entstehen.
Veranstaltet wird das Spektakel vom Sandskulpturen Festival Verein Pablo.
Der Festivalsieg ging in diesem Jahr an Wilfred Stijger und Kirk Rademaker (USA / Holland).
“Meine kleine Schwester” von Inese Valtere Ülande und Mockus Donatas, Team Lettland / Littauen
3. Preis: “Uralt” von Nikolay Manykin und Yuriy Nazarkin, Team Russland
2. Preis: “Unendliche Möglichkeiten” von Helena Bangert und Edith van de Weterring, Team Holland
“Widerstand” von Agnes Rudzite-Kirillova und Anatolijis Kirilovs, Team Lettland
“Nichts im Übermass” von Aleksandra Lutovinova und Wladimir Degtyarov
Die Sandskulptur des diesjährigen Gewinnerteams Wilfred Stijger und Kirk Rademaker (USA / Holland)
“Wer hat die Kontrolle” von Ludo Roders und Erwin Pols, Team Holland
Die Skulpturen des Speedcarving
Aber auch die Kinder kommen bei diesem Festival nicht zu kurz. Ein riesiger Sandhaufen, zahlreiche Sandspielgeräte und viel Wasser sorgen dafür, dass die Kinder genügend Gelegenheit zum matschele haben, und garantiert kein Kind sauber vom Gelände kommt.
Noch bis zum 9. September können die Skulpturen besichtigt werden. Wer es bis dahin nicht schafft, muss ein Jahr warten. Dann gibt es neuen Sand, ein neues Thema und das 16. Internationale Sandskulpturen Festival in Rorschach.
Nein Sonja, das ist keine Sandskulptur, das ist Beton
Natürlich hat Rorschach dem Gast, ausser dem Skulpturen Festival, noch mehr zu bieten. Zum Beispiel eine wunderschöne Uferpromenade und viele Möglichkeiten zum Verweilen oder um mal kurz in den See zu springen.
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Udo Weisner (†19.02.2015) - Reiseblogger / Travelblogger
Zusammen mit meiner Frau Sonja bereise ich die Welt. Wir kennen und lieben die ganze Palette des Reisens von Pauschal bis individual und von Abenteuer bis teuer. Auf unserem Reiseblog / Travel Blog (https://www.jo-igele.de) veröffentlichen wir unser persönliches Reisetagebuch und lassen unsere Leser an unseren Reisen teilhaben.



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Wirklich erstaunlich was man alles so zaubern kann!
Mich beeindruckt immer wieder diese Deatils und diese Präzision. :>
Habe im Urlaub in Cran Canaria auch mal so etwas gesehen,einfach toll!
Hallo Jenny,
da gehört wohl ein wenig Talent, ein wenig Know How und sehr viel Übung dazu.
Ich hab da schon Probleme mit meinen Enkeln im Sandkasten mitzuhalten.
Aber ich schau mir solche Sachen immer ganz gerne an und staune.
Grüße vom Bodensee
Udo
Hey Udo
Wow, die Sandskulpturen sind wirklich toll. Es ist wirklich eine Kunst für sich.
Schöne Bilder
Grüsse
Kristin